BBC Exklusiv – Dokumentation zu Second Life

BBC Exklusiv: Virtuelle Liebe
Die Sendung lief am Mittwoch, 07.05.2008, um 23:00 auf dem Sender VOX
Dauer ca. 35 Minuten

Alle leben jetzt wieder im realen Leben…
… die meiste Zeit zumindest.





Ich möchte diese Dokumentation im Moment noch nicht selbst kommentieren.

Add comment 2. September 2009

Im Netz der Internet-Abzocker…

Im Moment rückt dieses Thema immer mehr in den Vordergrund – sicherlich nicht nur um ein eventuelles Sommerloch zu füllen. Da ich damit auch schon konfrontiert wurde, möchte ich einen Hinweis zu einer sehr interessanten Seite geben.

Aber erst kurz meine eigene Vorgeschichte die ich einige Wochen vor dem Urlaub erlebt habe. Bei der (aus Bequemlichkeit) angestoßenen Suche mittels Google nach einer Downloadmöglichkeit von OpenOffice für einen neuen Laptop wurde mir als erstes eine recht professionell gestaltete Seite angeboten. Die benötigte Software war aktuell, also Download angeklickt. Doch da geht ein Fenster auf und ich werde aufgefordert, eine Reihe persönlicher Daten bis hin zum Geburtsdatum anzugeben. Wie das? Zum Herunterladen einer frei erhältlichen Software?

Frank und frei bestücke ich die vorgegeben Felder, die zwingend ausgefüllt werden müssen, mit wunderhübschen Phantasiedaten – das interessiert mich jetzt aber wirklich. Um weiterzukommen soll ich sogar per Klick auf mein Widerrufsrecht verzichten. Ganz unscheinbar am Rande plaziert entdecke ich den Hinweis, dass ich gerade dabei war, ein Abo mit einer Laufzeit von 2 Jahren abzuschließen. Monatliche Kosten dafür 8.00 EUR – summa sumarum 192.00 EUR!

Oha – welcher Schlingel will mir da ins Portemonaie greifen? Hmm – Impressum gesucht und auch gefunden. Firmensitz in der fernen Freihandelszone des Emirates Ras Al Khaimah mit einem Geschäftsführer, dessen Namen aus fünf Worten besteht die man kaum aussprechen kann. Sehr vertrauenserweckend das alles – Scherz. Ich mache ein paar Screenshots, breche den Vorgang ab und schaue jetzt bei der Google-Sucher etwas genauer hin.

Hier erst einmal die richtige Anlaufadresse für OpenOffice:

Startseite von OpenOffice

Dort ist auf der Startseite auch seit einiger Zeit ein entsprechender Verweis angebracht:

Warnung vor Download bei Drittanbietern
Der Download von OpenOffice.org ist kostenlos von dieser Seite möglich. Dabei werden keine persönlichen Daten abgefragt. In der letzten Zeit erreichen uns allerdings vermehrt Beschwerden über Firmen, die das Programm gegen eine Gebühr zum Download anbieten. Unter anderem führen Suchmaschinen bei dem Suchbegriff OpenOffice.org zu kostenpflichtigen „Download-Abos“. Wir möchten darauf hinweisen, dass wir mit diesen Angeboten in keinerlei Verbindung stehen und dafür nicht verantwortlich sind. Aufgrund des Open-Source-Gedankens gestattet unsere Lizenz jedoch auch den Verkauf. Geben Sie beim Download von OpenOffice.org auf keinen Fall Ihre persönlichen Daten preis!

Nun aber die Seite des ehemaligen Geschäftsführeres eines Unternehmens, dass bei dieser Abzocke kräftig mitmischt: Inside mega-downloads

Mega-Downloads.net – Staatsanwaltschaft schreitet ein: Golem vom 25.06.2009

Widerspruch – Musterbriefe/-schreiben auf www.computerbetrug.de

Auch wenn die Seite mittlerweile nicht mehr erreichbar sein sollte – mit Sicherheit wird dieses böse Spiel unter anderem Namen mit ähnlicher Masche weitergetrieben.

09. 09. 09 [ nettes Datum]

Ich habe eben noch eine interessante Info gefunden:
So schützen Sie sich vor Internet-Abzocke

1 comment 31. August 2009

Strahlende Orte – Radiating places

Ich möchte zu einer ganz besonderen Ausstellung einladen – einer Ausstellung, die an eine Katastrophe vor über 23 Jahren erinnert. Der Super-GAU von Tschernobyl am 26. April 1986. Die Ausstellung aus dem realen Leben wird nun in der virtuellen Realität präsentiert.

Manchmal muss man schon sehr genau hinschauen wo die Künstler ihre Spuren hinterlassen haben. Einmalige Bilder und neue Sichtweisen wurden fotografisch als Mahnung festgehalten.

Strahlende ORTE
- das Bestimmende ist die Abwesenheit
Kein Mensch belebt die traurige Kulisse, kein Geräusch der Betriebsamkeit durchbricht die unerbittliche Stille. Nur der unablässige Wind scheint hier nach allem zu greifen und alles zu durchwehen.

Tschernobyl-Ausstellung im VMOA

Tschernobyl-Ausstellung im VMOA

Viele Menschen sterben, Tausende leiden an den Spätfolgen und immer noch leben hier Millionen in nuklear verseuchtem Gebiet. Pripjat ist am 26.04.1986 am unmittelbarsten von dem Reaktorunglück in Tschernobyl betroffen. Tausende leiden an Traumatisierungen und den Folgen einer zweifelhaften Umsiedlungspolitik, die die Bewohner von Pripjat heimatlos gemacht hat.
[Dem Ausstellungtext entnommen]

Tschernobyl-Ausstellung - Mauer mit 'spielendem Kind'

Tschernobyl-Ausstellung - Mauer mit 'spielendem Kind'

Im Ausstellungsbereich sind einige Info-Boxen aufgestellt, die auf Klick den Ausstellungstext in deutsch und englisch ausgeben.

…und die Gefahr lauert immer und überall!

Kernkraftwerk Krümmel
Am Samstag, den 4. Juli 2009 kam es kurz nach 12 Uhr mittags zu einer Reaktorschnellabschaltung. Ursache war eine Störung in einem der beiden Maschinentransformatoren, wodurch es zu einer Unterspannung an zwei der vier Eigenbedarfsschienen des Kernkraftwerks kam.

Kernkraftwerk Emsland
Am 24. Juli 2009 wurde durch eine Störung im Stufenschalter eines Maschinentransformators der Kategorie N das Kraftwerk vom Netz getrennt und in der Folge eine Reaktorschnellabschaltung noch in der Nacht veranlasst.

Kernkraftwerk Philippsburg
Am 24. Juli 2009 musste der Block 2 wegen eines Defekts vom Netz genommen werden, weil während des laufenden Betriebs keine Ölproben entnommen werden konnten. Die Betreiberfirma vermutete einen Fehler im Bereich der Maschinentransformatoren. Die Aufsichtsbehörde wurde über den Zwischenfall informiert.

[Quelle: allg. Nachrichtendienste und Wikipedia]

Antonia

SURL zur Ausstellung im Virtual Museum of Art
Einleitender Artikel auf ‘virtual world info’
Artikel ‘Strahlende Orte im VMOA’ auf ‘virtual world info’
Webseite von ‘www.26-04-1986.com’

Add comment 22. August 2009

Das $25.0000-Foto… oder wie man Schlagzeilen macht

Hallo rundum!

Heute morgen hatte ich eine Gruppen-Nachricht in der eMail:

Thursday, 13 Aug 2009 05:52:19 GMT
MORGANA NAGORSKI’S „SERENADE“ TO SYMPHONY
Have you caught this exhibition yet?
Last weekend, one of these landscapes sold for $25,000 at an Auction for the charity „Jamm for Genes“ (no . . . there is no error with the zeros).
http://secondarts.wordpress.com/2009/08 … rld-photo/
Come along and you could get it for a fraction of the price.
Do not miss this show!

25000-groupnotice

Screenshot der Nachricht

§25.000 für ein Second Life-Inworld-Foto? Irre – das sind gut und gerne 17.560,00 € – in Worten siebzehntausendfünfhundertsechzig Euro!!! (Quelle: Yahoo – Währungsrechner)

Und das für ein beliebig reproduzierbares Fotos aus einer synthetischen Welt? Kaum vorstellbar. In der realen Welt erreichen künstlerische Bilder selbst anerkannter Fotografen nur selten solch schwindelnde Höhen.

Aber bei Aufruf der angegebenen Adresse des Blogs relativierte sich das alles sehr schnell. Nein, mit den Nullen hatte man sich nicht vertan, aber es wurde wohl voller Euphorie ein einziger Buchstaben ‘vergessen’ – nämlich ein ‘L’ – und dann werden aus der harter US-Währung plötzlich virtueller L$ – aber seht selbst:

25000-secondart

(Quelle: http://secondarts.wordpress.com/)

Jetzt rechnen wir einmal schnell L$25.000 in Euro um – und schon sind wir bei 73,00 € im aktuellen Ankauf. (Quelle: Eldex change) Immerhin, auch ein respektabler Betrag und es ist ja auch für einen guten Zweck gedacht. Gratulation!

BTW: Es gibt eine uralte Diskussion – eigentlich seit Beginn der Fotografie – wann Fotografie zur Kunst wird. Aber das soll jeder für sich selbst entscheiden.

Meine persönliche Meinung zu dem Bild: Es fehlt nur noch der röhrende Hirsch im Hintergrund und die Idylle wäre perfekt… ;)

Einen schönen Tag!
AL

Add comment 13. August 2009

Genug ist genug… oder über Vampire in Second Life

Das Virtual Museum of Art ist etwas in die Jahre gekommen und so verbringe ich die meiste meiner Zeit in der virtuellen Welt von Second Life damit, Erweiterungen und Verbesserungen daran vorzunehmen, Ausstellungen vorzubereiten oder um alte Bausünden zu beseitigen. Dabei muß ich mich dann völlig auf die Bautätigkeit konzentrieren, denn so richtig gut darin bin ich bis heute noch nicht wirklich. Immer noch und auch immer wieder entwischen mir dabei Prims, die dann anschließend mit viel Sucherei aufgespürt werden müssen.

Vor einiger Zeit platzte mir nun doch der Kragen. Ein weiblicher Avatar – offensichtlich ein Vampir auf der Suche nach einem neuen Blutopfer – tauchte neben mir auf und Sekunden später ploppte das hinlänglich bekannte blaue Fenster mit einer Beissanfrage auf. Wie bei den Teilnehmern bzw. Teilnehmerinn des berühmt-berüchtigten Bloodlines-Spiels üblich ohne vorherige Begrüßung, Anfrage bzw. Information im Chat oder per IM – so zumindest meine bisherigen Erfahrungen von etlichen vorhergehenden ‘Beissversuchen’.

Ich lehnte daher die Animationsanfrage ebenso wortlos ab (decline) – aber schon Sekunden später die nächste Anfrage – auch weggeklickt. Aber aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei – denn  schon kam eine erneute Anfrage. Und das alles, obwohl der Titel ‘VMOA Owner’ deutlich über meinem Kopf prangte. Nicht um damit anzugeben, sondern einfach um die benötigten Rechte für Bau und Landgestaltung auf dem Sim zu haben.

Nun platzte mir dann doch der Kragen. ‘Next request and you will be banned for the rest of you life!‘. Schwupps – weg war sie, die beisswütige Spielerin – nun wohl tatsächlich und wirklich sprachlos. Gebannt habe ich sie nicht und ich spare mir auch Zeit und Mühe, sofort wegen diesem Kinderkram einen AR (Abuse Report) zu schreiben. Das scheint ja derzeit bei einigen Mtgliedern der vermeintlichen deutschen Communitys sehr beliebt zu seint. Der Eindruck entsteht zumindest, wenn man durch die Foren streift oder abends die Unterhaltungen in dem einen oder anderen deutschsprachigen Gruppenchat verfolgt. Für mich persönlich ist das immer so etwas wie ‘Herr Lehrer, Herr Lehrer! Ich weiss was – im Keller brennt Licht!‘ – genauso ein Kinderkram in meinen Augen.

Laut der Internetseite des Spielsystem Bloodlines gibt es aktuell 17.275 aktive Spieler/innen (Stand: 07.08.2009 – 12.00 MESZ – Quelle: www.slbloodlines.com) und die Zahl steigt ständig. Wenn einmal alle Bloodlines-Spieler/innen tagsüber zur gleichen Zeit im Spiel sein würden – im Moment sind z.B. lt. Gridstatistik 40.944 Personen in Second Life online – dann wären über 40% der aktiven Akteure Bloodlines-Vampire – armer verbleibender Rest der virtuellen Menschheit in Second Life…

‘Gebissene’ Avatare werden – soweit ich gelesen habe – ungefragt in einer Datenbank des Anbieters für allerlei Vampir-Krimskrams rund um das erfüllte Blutsaugerleben geführt. Schützen kann man sich mit ‘Garlic’ – also virtuellem Knoblauch. Ob man dann wieder aus dieser ominösen Datenbank gelöscht wird entzieht sich meiner Kenntnis, soviel Zeit wollte ich nun doch nicht für Recherchen aufwenden.

Das Thema ‘Bloodlines’ wurde bereits in eingen SL-Foren teilweise recht kontrovers diskutiert. Jeder soll tun, machen oder lassen wonach ihm der Sinn steht. Wer unbedingt Vampir spielen will soll es meinetwegen tun, aber laßt andere aus dem Spiel, die sich dafür nun einmal überhaupt nicht interessieren. Ich drücke ja auch nicht jedem Avataren den ich sehe Landmark und Infotext zum Museum aufs Auge.

Aber lange Rede – kurzer Sinn: Auf dem Sim des Virtual Museum of Art herrscht nun absolutes Beissverbot – deutlich gemacht durch zwei Schilder gleich am Eingang über den Türen. Klickt man auf ein solches Schild, bekommt man die englischsprachige Info ‘Help stop Bloodlines’ und das Objekt ‘The Garlic Necklace’ – also eine Knoblauchkette. Diese hängt man um und aktiviert sie einmal – und dann sollte Ruhe sein soweit ich das verstanden habe. Da ich meist recht skeptisch bin habe ich auch früher nie eine Beissanfrage zugestimmt, kenne also die Wirkung nicht aus eigenem Erleben.

Virtual Museum of Art - Bloodlines

Virtual Museum of Art - Bloodlines

LM für Info und Knoblauchkette auf VMOA:
http://slurl.com/secondlife/Apfelland%20VMOA/153/28/22

Internetseite Bloodlines – The Ultimate Second Life Vampire and Lycan System:
http://www.slbloodlines.com/

Einen sonnigen und vor allem unblutigen Tag wünscht:
AL

Add comment 7. August 2009

Dubios Jobangebote per eMail

Vor einigen Tagen bekam ich unter der eMail-Adresse von Antonia Ling – ‘natürlich’ hat meine Avatarin ein eigenes eMail-Konto – bereits zum zweiten Mal ein Jobangebot auf elektronischem Wege zugesandt. Da Antonias eMail-Adresse an mehreren Stellen veröffentlicht ist, ist das auch nicht weiter verwunderlich, dass man mit solchen Offerten ‘begrlückt’ wird,

Heute stoße ich ich mehr aus Zufall auf eine Seite, die genau dieses Thema aufgreift. Das möchte ich Euch nicht vorenthalten und die Infos sind auch ganz interessant zu lesen. 

Jobangebote per eMail

Vor kurzer Zeit wurde – wenn ich mich richtig erinnere – auch wieder einmal ein Fernsehbeitrag zum Thema ‘Nigeria-Connection’ ausgestrahlt; die Hintermänner gingen bzw. gehen ja mit einer ähnlichen Methode vor. Solche eMail sofort löschen – sollte Euer eMail-Provider eine Funktion zum Melden von Spam integriert haben – bitte vorher diese eMail noch als Spam melden.

Euch allen einen schönen Tag!

AL

Add comment 7. August 2009

Erfahrung mit dem Linden Lab-Support

Mein erster und bisher einziger Kontakt mit dem Linden Lab-Support liegt schon einige Wochen zurück, aber trotzdem vielleicht noch ganz interessant. Second Life nutze ich seit Anfang März 2007. Am 12.05.2009 musste ich leider feststellen, dass ich mit meiner Alt Fjorten Magic nicht mehr einloggen konnte – trotz wiederholter Versuche wollte und wollte es einfach nicht gelingen.

Folgende Meldung erschien  immer wieder, trotz Einhaltung der entsprechenden Fristen – die Uhrzeit war natürlich immer eine andere:

Login failed.
The system is logging you out right now. Your Account will not be available until 2009-05-12 xx:xx:xx

Auch das Anschreiben Ingame von Fjorten per IM oder das senden von Objekten half nicht – das sind ja die Tipps die man häufiger zu lesen bekommt.

Ein hoffnungsloser Fall also?

Nach zwei Tagen gab ich meine fruchtlosen Versuche auf und bemühte den Support, eröffnete also ein sogenanntes Ticket.

Ticketeröffnung:
12.05.2009 5:32 PM
Fehlermeldung:
Login failed.
The system is logging you out right now. Your Account will not be available until 2009-05-12 xx:xx:xx

Details:
Mit einem anderen Account kann man sich an diesem Computer problemlos einloggen.
Mehrere Freunde können auch Fjorten Magic in der Liste ‘Friends’ als online sehen, obwohl der Computer ausgeschaltet ist.

Auf der ‘World Map’ wird Fjorten Magic auch angezeigt, aber weit entfernt von irgendeinem Simulator.
Der Fehler mit dem Account Fjorten Magic tritt an zwei unterschiedlichen Computern gleichermaßen auf.
Für eine schnelle ‘Befreiung’ danke ich im voraus.

Greetings!
Fjorten

Die Antwort noch 14 Minuten!!!

12.05.2009 5:46 PM
Hallo Fjorten,

Vielen Dank, dass Sie uns auf dieses Problem aufmerksam gemacht haben. Wir haben Ihre Praesenzdaten manuell erneuert, und Sie koennen sich jetzt wieder einloggen. Bitte leeren Sie jedoch zuerst Ihren Cache und aendern Ihre Startregion in „Aqua“ oder „Pooley“, um ein erneutes Steckenbleiben zu verhindern. Sie koennen die Startregion endern, wenn Sie in Ihrem Internet Browser folgeden Link hineinfuegen:

http://slurl.com/secondlife/Aqua/128/128/2

Wenn Sie folgende Sache durchfuehren, wuerden wir Ihnen auch empfehlen den Viewer geoeffnet zu haben (nicht eingeloggt sein)

Weil Sie dieses Problem in den letzten Tagen ziemlich oft hatten, wurden wir Ihnen auch empfehlen, dass Sie bevor ausloggen von Second Life alle HUD Anhaenge von Ihrem Avatar entfernen. Diese Objekte koennen zu Vergroessung von Lag fuehren und so verursachen, dass Ihr Avatar stecken bleibt. Es wuerde auch gut sein, dass Sie „Aqua“ oder „Pooley“ als die Startregion fuer eine bestimmte Zeit immer benutzen um Ihre Probleme zu vermeiden.

Sollten Sie andere Probleme haben, koennen Sie sich gerne jederzeit wieder an uns wenden.

Gruesse,
Lucia Linden Lab Support

Obwohl ich den Anweisungen genauestens folgte – leider kein Erfolg.Im Folgenden ging die Informationen hin und her, aber leider half auch das mehrmalige Erneuern der Präsenzdaten nicht weiter.

Zeitlicher Ablauf wie folgt:
12/5/2009 10:41 PM Fjorten schreibt
13/5/2009 7:35 AM  Lucia antwortet
13/5/2009 9:01 AM Fjorten schreibt
13/5/2009 10:56 AM Lucia antwortet
13/5/2009 6:55 PM Fjorten schreibt
18/5/2009 12:19 PM Lucia antwortet
18/5/2009 8:11 AM Fjorten schreibt
18/5/2009 2:49 PM Lucia antwortet
18/5/2009 5:39 PM Fjorten schreibt
19/5/2009 10:44 AM Lucia antwortet und endlich ist die finale Lösung da:

Hallo Fjorten,

Danke fuer Ihre Antwort.

Wir haben die ganze Region fuer Sie neu gestartet. Sie sollten jetzt also in der Lage sein sich wieder inworld einzuloggen.

Sollten Sie andere Probleme haben, kontaktieren Sie uns jeder Zeit.

Gruesse,

Lucia
Linden Lab Support

Hurra! Fjorten konnte sich wieder in Second Life einloggen und agieren.

Eine witziges Erlebnis am Rande dieser Aktion: Fjorten war in diesen Tagen zur unfreiwilligen Camperin in einem kleinen Shop (Junge Mode) geworden. Als sie wieder ‘erlöst’ worden war und somit aus dem Laden verschwand, schrieb kurze Zeit später die Ladenbesitzerin und informierte sich, was denn mit mir passiert wäre. Als ich ihr die Geschichte erzählte, könnte ich in ihrer Antwort regelrecht  ein Schmunzeln zwischen den Zeilen herauslesen. Für die Tage als unfreiwillige Camperin in ihrem Laden – mein Dasein erzeugte ja auch ein wenig zusätzlichen Traffic – schickte sie mir gleich ein niedliches Kleidchen aus ihrer Kollektion als ‘Danke schön’ und Entschädigung für meinen uerzwungenen Aufenthalt.

Ende gut – alles gut…

Ich finde, Lucia von Linden Lab hat nicht nur sehr viel Geduld bewiesen, sondern sich auch wirklich bemüht um das Problem zu lösen. Zur Info – ich habe kein Premium-Accout – selbst Antonia ist bis heute ‘Basic’ geblieben.

Fjorten ist übrigens dänisch und bedeutet die Zahl 14 – sie ist allerdings nicht meine 14. Avatarin, sondern eine Avatarin mit ‘Sicherungskopien wichtiger Texturen und sonstiger Objekte aus dem Museum. Ich finde das Wort Fjorten vom Klang her sehr schön.

Add comment 6. August 2009

Abschied auf Raten…

Tja – ich merke, dass ich mich innerlich immer mehr von Second Life distanziere, es mich immer weniger interessiert und mich dafür immer mehr langweilt. Ich glaube, nach etwas über zwei Jahren – mein virtueller Geburtstag war der 3. März 2007 – ist der Reiz des Neuen endgültig vorbei.

Ich habe hier noch eine Menge Material liegen, das ich in den letzten Monaten gesammelt habe und das ich eigentlich hier noch veröffentlichen wollte. Aber wozu das ganze – zumal das meiste davon Second Life nicht besonders positiv darstellt? Ich nenne nur die Unmengen von Bots,  die von den ewigen, völlig unkritischen ‘Hurra-Rufern’ schlicht ignoriert werden, über verschwundene Statistiken – hier das Thema Sim-Schwund – und Selbstdarstellern mit einer gehörigen Portion an Hochmut, Anmaßung und mitunter unerträglicher Besserwisserei.

…wird bei Lust und Laune (oder Langeweile) fortgesetzt…

Add comment 27. März 2009

Unverlangt zugestellter Werbemüll – EINKAUFAKTUELL der Deutschen Post World Net

Ein vielleicht etwas ungewöhnlicher Aufruf der mit dem Zweiten Leben (Second Life) nichts zu tun hat, mich und bestimmt viele andere Menschen auch aber mächtig ärgert.

Es geht um das an jedem Samstag unverlangt zugestellte Werbeblatt der Deutschen Post AG mit dem vielversprechendem Namen Einkaufaktuell. Ein Werbeblättchen aufgewertet mit einer Pseudo-Fernsehzeitschrift, die schlicht unbrauchbar ist. Dieses Teil wird in Plastikfolie verschweißt Woche für Woche in rd. 18 Millionen Haushalten in die Briefkästen gestopft und produziert so hunderte Tonnen Abfall – wöchentlich!

Da fast niemand Wert auf diesen Müll legt wird er überwiegend unausgepackt im Altpapier entsorgt, d.h. Plastikfolie und Papier gelangen nicht in den üblichen Wiederverwertungskreislauf. Da die Trennung für die Entsorgungsfirmen zu kostenaufwendig ist wird die eingeschweißten Werbung aussortiert und letztendlich in Müllverbrennungsanlagen vernichtet.

Der Gipfel der Unverschämtheit ist die Aussage von Uwe Bensien, einem Sprecher der Deutschen Post AG in Bonn: „Es ist doch immer so, dass der Empfänger für die sachgerechte Trennung verantwortlich ist.“ Drehen wir den Spieß um! Beglückt die Deutschen Post AG mit ihrem in Plastikfolie eingeschweißten Werbemüll – rein in den nächsten Briefkasten damit. Dann können die das ja ordnungsgemäß – sprich nach Trennung von Plastik und Papier – entsorgen.

Und wie verdorben manches System doch ist: Die Deutsche Post AG hat für dieses Produkt sogar den Blauen Engel (Umweltzeichen) erhalten. Warum? Weil die Werbung auf Recylingpapier (RAL-UZ 14) gedruckt ist. Das der Werbemist dann zur einfacheren logistische Abwicklung in Plastik verschweißt wird, darüber sieht man natürlich großzügig hinweg.

Blauer Engel – EINKAUFAKTUELL – TV-Programmübersicht
Einkaufaktuell mit Blauem Engel ausgezeichnet

So etwas ist in meinen Augen einfach nur noch paradox. Auch wenn man sich viel mit Second Life beschäftgt und sich überwiegend in der virtuellen Welt herumtreibt sollte man nicht den Blick für das Wesentliche, das wirkliche Leben verlieren.

Macht mit! Einkaufaktuell ab in den nächsten Briefkasten – jede Woche aufs Neue!

Nachtrag vom 29. August 2009

Das muss doch noch zu toppen sein – oder?

Heute hatten wir gleich zwei Exemplare der ungeliebten EINKAUF AKTUELL im Briefkasten – und das, obwohl wir in einer reinen Wohngegend ein Einfamilienhaus bewohnen, das auch als solches unschwer zu erkennen ist.

EINKAUF AKTUELL - einfach überflüssig...

Schon seit etlichen Jahren leben wir hier, haben nur einen Briefkasten an dem wie an der Türklingel nur ein Name prangt. Hat man wegen der ‘Beliebtheit’ von EINKAUF AKTUELL die Auflage verdoppelt und muss sie auf diesem Wege ‘entsorgen’?

Ich wiederhole hier noch einmal die Aussage eines Sprechers der Deutschen Post AG zum Thema EINKAUF AKTUELL (steht schon weiter unten in meiner Antwort zum Kommentar von ‘Herzog’:

Uwe Bensien, ein Sprecher der Deutschen Post AG in Bonn, kann die ganze Aufregung nicht verstehen: „Es ist doch immer so, dass der Empfänger für die sachgerechte Trennung verantwortlich ist. Wer eine Tüte Gummibärchen kauft, entsorgt die Tüte anschließend doch auch selbst.”

Aber wie gehabt – dann bekommt die liebe Post nächste nun zwei Exemplare zurück. Ein schönes Wochenende!

12 comments 4. März 2009

Alex Boyd im Virtual Museum Of Art

Alex Boyd wurde im Juli 1984 im niedersächsische Celle unweit von Hannover geboren, lebt und arbeitet heute in Glasgow, Schottland. Neben seinem fotografischen und filmischen Werk setzt er sein Studium fort und steht nun kurz vor dem Abschluss. Seine Arbeiten wurden bisher nicht nur in seiner Heimtstadt Glasgow gezeigt, sondern begeisterten auch schon in Londen und New Mexico (USA) das Publikum. In Gruppenausstellungen wurden Werke in mehreren europäischen Ländern wie der Schweiz, den Niederlanden oder Rumänien präsentiert, aber auch schon in Australien und den Vereinigten Staaten von Amerika.

Alex Boyds aktuellen Arbeiten zu ‘Sonnets of Scotland“ erinnerten mich selbst anfänglich an die Bilder des Lichts von Hans-Werner Sahm oder einige der surrealistische Werke von Salvatore Dali. Aber doch sind sie anders. Taucht ein in die unverfälschte Landschaft Schottlands und lauscht den Klänge, eingefangen in faszinierenden Fotografien von Alex Boyd. In SecondLife ist er übrigens mit dem Namen Alex Hoffnung unterwegs.

Antonia Ling – Febr.  2009

[Das Sonett (aus dem Lateinischen,sonus = „Klang, Schall“ auch: Klanggedicht) ist eine Gedicht-Form. Der Name bedeutet „kleines Tonstück“ und wurde im deutschen Barock als „Klinggedicht“ übersetzt. Quelle: http://de.wikipedia.org]


Text von Helen Waldon

Umwerfend und fesselnd zugleich.“  – Harry Benson (zu ‘Sonnets from Scotland’)

Alex Boyd – begabt, bescheiden und jung genug, zum sein Potential zu verwirklichen.“ – John Foxx

Seine Landschaftsaufnahmen sind gewaltig, schön und stimmen nachdenklich – sie lassen das große Talent eines Fotografen erkennen.“ – Mike Garson (Komponist)

Alex Boyd (geboren 15. Juli 1984 in Celle bei Hannover) ist ein deutsch-schottischer Fotograf, der in Irvine an der Westküste Schottlands lebt und die Universität von Glasgow besuchte. In Second Life ist er mit dem Namen Alex Hoffnung unterwegs.

Alex Boyd im Virtual Museum Of Art

Plakat zur Ausstellung im Virtual Museum Of Art


Seine Spezialgebiete sind neben der Landschaftsfotografie konzeptionelle Arbeiten, denen er sein fotografisches Hauptinteresse widmet. Dies wurde besonders deutlich in einer seiner früheren Wanderausstellungen ‘Tide Reflects Sky’ und ‘Into Silence’, die 2006 in Schottland und Amerika gezeigt wurden.

Für seine Musik-Fotografie fand er Lob und Anerkennung vom Herausgeber des britischen Musik-Magazins Kerrang! (http://www.kerrang.com/).  Alex Boyd wurde für seine fotografischen Arbeiten mit Musikern und Bands wie The Dresden Dolls, Billy Corgan (Smashing Pumpkins),  Fields und dem gefeierten Pianisten  Mike Garson, der bereits mit David Bowie zusammengearbeitet hat. Seine Fotografien fanden auch bei der Realisierung von CD-Covern einiger Alben von Mike Garson Verwendung ebenso wie bei der Plakatgestaltung für die Konzertauftritte. 2006 begleitete eine Installation großformatiger Drucke von Alex Boyd’s Fotografien die ‘The Dresden Dolls’ aus Boston auf ihrer Tour durch England und wurde durch den österreichisch-irischen Künstler Gottfried Helnwein gewürdigt.

Seine wichtigste Arbeit zeigt sein Interesse an den Themen der Identität und Nationalismus. Dieses wird durch das Projekt „Die Hasenjagd“ offensichtlich, einem 2007 entstandenen Kurzfilm, der in London, Berlin und Los Angeles gezeigt wurde. Für den Soundtrack zeichneten Mike Garson und Billy Corgan ( Smashing Pumpkins) verantwortlich.

2008 erarbeitete Alex Boyd die Ausstellung ‘Sonnets from Scotland“, eine Erforschung der schottischen Landschaften und ihre bildnerische Beschreibung. Diese Arbeiten werden in verschiedenen Ländern Europas gezeigt. Die Bilder wurden u.a. auch als 84 Meter hohe Projektionen vor dem rumänische Parlament in Bukarest als Teil des städtischen Kunst-Festivals im September 2008 gezeigt. „Sonnets from Scotland“ wird auch 2009 neben Arbeiten von Bill Brandt präsentiert.

Alex Boyd im Virtual Museum Of Art

Plakat zur Ausstellung im Virtual Museum Of Art


Neben der Veröffentlichung eines Bildbandes mit den Fotografien von Alex Boys sind weitere aktuelle Aktivitäten die Zusammenarbeit mit der französischen Gruppe „Sibyl Vane“ und der Dichterin Lydia Lunch, die Projektionen und künstlerische Gestaltungen umfasst.

Helen Weldon
Übersetzung:  Antonia Ling – Febr. 2009


Zur Ausstellung im Virtual Museum of Art


Offizielle Homepage von Alex BoydBBC – Art ‘covers’ Romanian parliament„Photography: Alex Boyd“ in METRO.co.uk

1 comment 24. Februar 2009

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